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Koordinatenmessgeräte (KMG) sind unverzichtbar für die Prüfung geometrischer Größen in der Industrie geworden. Nach den Normen der ISO-9000-Familie müssen in einem Qualitätsmanagementsystem die wesentlichen Messeinrichtungen gegen zertifizierte Messeinrichtungen mit bekannter und gültiger Beziehung zu international oder national anerkannten Normalen kalibriert sein, um ihre Rückverfolgbarkeit nachzuweisen. Nach dem Internationalen Wörterbuch der Metrologie (VIM) umfasst eine Kalibrierung - neben der Ermittlung des Zusammenhangs zwischen den gemessenen und den richtigen Werten einer Größe - die Einschätzung der Unsicherheiten der Endergebnisse (Messgrößen) der Messaufgabe. Jedoch sind Methoden zur Unsicherheitsermittlung, die Abweichungen behandeln, die bei den unzähligen mit einem KMG lösbaren Messaufgaben auftreten, oft sehr komplex. In diesen Fällen entsteht leicht das Risiko einer unrealistischen Einschätzung der aufgabenbezogenen Unsicherheit.
Das Ziel dieser Norm ist es, ein experimentelles Verfahren bereitzustellen, um die Ermittlung der Unsicherheit von Messungen mit Koordinatenmessgeräten zu vereinfachen. Bei diesem experimentellen Vorgehen werden Messungen in der gleichen Weise durchgeführt wie die eigentlichen Messungen, aber mit kalibrierten Werkstücken ähnlicher Größe und Gestalt anstelle der unbekannten zu messenden Werkstücke. Die Beschreibung dieses experimentellen Verfahrens zur Ermittlung der Messunsicherheit ist das wesentliche Element dieser Norm. Die Normung solcher Verfahren zur Unsicherheitsermittlung dient der weltweiten gegenseitigen Anerkennung von Kalibrierungen und anderen Messergebnissen.
Dokument wurde ersetzt durch DIN EN ISO 15530-3:2012-01 , DIN ISO/TS 15530-3:2008-05 .