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Norm-Entwurf
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Der Zweck dieses Teils von IEC 61300 ist die Bestimmung der Beständigkeit eines Lichtwellenleiter-Verbindungselements oder passiven Bauteils gegenüber den negativen Auswirkungen von hohen Temperaturen, Luftfeuchte und Kälte. Die Prüfung eignet sich zum Nachweis von Schäden am Prüfling (DUT), die durch das Atmen des Materials im Gegensatz zur Feuchteaufnahme verursacht werden. Sie erstreckt sich auf die Wirkung des in Rissen und Spalten eingeschlossenem gefrierenden Wassers sowie auf die Wirkung von Kondensation. Der Grad der Kondensation hängt jedoch von der Größe des Prüflings und seiner thermischen Kapazität ab. Diese Prüfung unterscheidet sich von anderen zyklischen Feuchte-Wärme-Prüfungen durch ihre gesteigerten Schärfegrade aufgrund: a) einer größeren Anzahl von Temperaturwechseln oder Pumpvorgängen in vorgegebener Zeit; b) einer größerer Temperaturspanne innerhalb eines Zyklus; c) einer höheren Temperaturänderungsgeschwindigkeit; d) von eingeschobenen Beanspruchungsabschnitten mit Temperaturen unter 0 °C. Dieses Prüfverfahren ist besonders wichtig für Lichtwellenleiterbauteile, die aus einer Vielzahl unterschiedlicher Materialien bestehen. Die Norm beschreibt den Prüfaufbau, die Vorbehandlung, die Überwachung, die Erholungszeit, die Abschlussmessung und die Unsicherheiten der Messung sowie die Einzelheiten zum Prüfbericht. Es gibt keine Einschränkungen im Anwendungsbereich des Dokuments. Gegenüber DIN EN 61300-2-21:2010-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Überarbeitung der gesamten Teile der Norm; b) Aktualisierung der Bilder 1 und 2 nach IEC 60068-2-38, 3. Ausgabe. Die Norm erhöht durch ihre Anwendung die Investitionssicherheit für Hersteller und Anwender, gibt Prüflaboren und Herstellern definierte Angaben zur Prüfung.
Gegenüber DIN EN 61300-2-21:2010-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Überarbeitung der gesamten Teile der Norm; b) Aktualisierung der Bilder 1 und 2 nach IEC 60068-2-38, 3. Ausgabe.