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Die höchste jemals gemessene Temperatur, der heißeste Tag, die höchsten Durchschnittstemperaturen – in den letzten Jahren überschlagen sich die Hitzerekorde in Deutschland. Zwischen dreitausend und neuntausend Hitzetoten jährlich unterstreichen die Bedeutung von orchestrierter Hitzeaktionsplanung. Gerade auch in Hinblick darauf, dass aktuell eher von einer weiteren Zunahme extremer Hitzeereignisse ausgegangen werden muss, sind geplante Maßnahmen unabdingbar. Bereits 2008 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Leitfaden für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen herausgegeben, der 2017 in Deutschland aufgegriffen wurde und zu den Handlungsempfehlungen der Bund-/Länder-Arbeitsgruppe führte, welche seitdem die Grundlage der Hitzeaktionsplanung von Ländern und Kommunen bildet. Da die Empfehlungen jedoch sehr unterschiedlich aufgefasst und umgesetzt werden, erfolgt mit der VDI-EE 3787 Blatt 13.1 eine vereinheitlichende Handlungsanweisung. Sie richtet sich an alle Personen und Stellen, die für die Ausarbeitung von Hitzeschutzmaßnahmen verantwortlich sind.
Verwendung der Richtlinie
Die Expertenempfehlung VDI-EE 3787 Blatt 13.1 bietet eine normative Handlungsempfehlung für die Hitzeaktionsplanung und richtet sich an Kommunen und überörtliche Landkreis-Aufgaben wie im Gesundheits- und Feuerwehrwesen und im Katastrophenschutz. Die Expertenempfehlung soll Kommunen helfen, die menschliche Gesundheit bei Hitzeereignissen zu schützen. Das Blatt 13.1 der Reihe enthält die Kernelemente der zentralen Koordinierung und interdisziplinären Zusammenarbeit, der Nutzung des Hitzewarnsystems, der Information und Kommunikation sowie des Monitorings und der Evaluierung der Maßnahmen.
Die Expertenempfehlung VDI-EE 3787 Blatt 13.1 legt eine Einordnung der Kernelemente des Hitzeschutzes in den zeitlichen Handlungsrahmen dar. Sie weist den jeweiligen Abschnitten und Grundlagen die kurz-, mittel- und langfristigen Schutzmaßnahmen zu. Die verschiedenen Kernelemente werden benannt und in ihren Details vorgestellt, dies können spezifische Anforderungen sein, Aufbau und Aufgaben, Rollen und Verantwortungsbereiche.
VDI-EE 3787 Blatt 13.1 erläutert die Hintergründe zu Hitzewarnsystemen und dessen Verwendung auf kommunaler Ebene. Es stellt die nach Warnstufen gestaffelten Handlungsfolgen vor und bietet eine Entscheidungsmatrix zur Gefahreneinschätzung. Die Expertenempfehlung vermittelt das Vorgehen zur vorausschauenden Planung zum Hitzeschutz, für die entsprechende Informationskanäle heranzuziehen sind. Auch die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und innerhalb von Behörden wird erläutert.
Die Expertenempfehlung bietet umfangreiche Anhänge mit Mustervorlagen, Checklisten, Nutzungshinweisen, Maßnahmenplänen und weiteren Arbeitshilfen.
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